2010 - EU-KV Rhein-Lahn

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2010

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Zur JHV und zur Veranstaltung danach:

Hier das kurze Eingangsstatement von Hans G. Kuhn:

Statement zu EUROPA

  • Mein Großvater kämpfte als junger Mann beim Boxeraufstand in China anno 1900.

  • Meine Eltern sind beide im WK I geboren bzw. aufgewachsen.

  • Meine drei Geschwister und ich sind kurz vor oder im WK II geboren.

  • WK II kostete meine Familie die Heimat; ich bin geboren in Graudenz an der Weichsel in Westpreußen, heute Grudziadz na Wisla w Polska.


Ein Engagement für das vereinte EUROPA war für mich vor 40 Jahren eine  Selbstverständlichkeit. Meine Kinder sollten nicht – wie drei Kuhn-Generationen vor ihnen – unter Krieg zu leiden haben.

Aber was mit einer Straftat begann – das Einreißen der Schlagbäume an der deutsch-französischen Grenze durch junge Franzosen und Deutsche war de facto und de iure eine Straftat – was also mit einer solchen Straftat begann,
wurde durch Abkommen und Verträge reglementiert und gelähmt.

Was als
unvorstellbare Friedensbewegung nach WK II begann, versandete in allein ökonomischen Verträgen.

Und so bejammern heute sehr viele Menschen, was uns EUROPA kostet. (u.a. Griechenland)

Und was tun Politiker – auch EUROPA-Politiker – dagegen?

Sie versuchen damit zu argumentieren, dass jeder Euro, der aus Deutschland nach EUROPA fließt, mit Zinsen zurückfließt.

Ungeachtet dessen, dass dies stimmt, wenn es auch nicht so leicht durchschaubar ist, wird mit einer solchen  Argumentation EUROPA – immer noch, ich betone „immer noch“ – verkürzt auf EGKS, Montanunion und EWG – also allein auf die ökonomischen Bündnisse.

Und wo bleibt das Friedensbündnis?

Nun, das Wissen über die Kriege des 19. und 20. Jh. verblasst zunehmend in der öffentlichen Wahrnehmung – und damit schwindet auch die Erkenntnis der wahren Bedeutung des geeinten EUROPAs.
Die nationalen und EUROPA-Politiker tun sich schwer damit, diese wahre Bedeutung des geeinten EUROPAs zu betonen.
Die Schreckensszenarien von Verdun und Stalingrad, deren Augenzeugen bald ausgestorben sind, eignen sich nicht für Werbekampagnen.
Warum eigentlich nicht?

Ich behaupte: Die Politiker halten das Wählervolk für minderbemittelt bzw. kurzsichtig.

Ich stelle Ihnen vor und bitte anschließend um deren Stellungnahme:
beiden Herren Berufspolitiker

  • Matthias Lammert, CDU-MdL, und

  • Frank Puchtler, SPD-MdL,

und – last not least –

  • Anna M. Schneider, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der EUROPA-UNION RLP, ein sehr charmantes Stückchen lebendiges Europa, das in Polen geboren wurde und in Deutschland lebt und arbeitet.


 
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